Durchblutungsstörungen

Als Durchblutungsstörung wird der eingeschränkte Blutfluss in einem Teil des Gefäßsystems bezeichnet, der zu einer Behinderung vom Blutfluss der zu versorgenden Organe oder Gewebe und damit zu einer “Ischämie” (Minderdurchblutung oder ein vollständiger Durchblutungsausfall) führt. Als Folge wird das hinter der betroffenen Stelle gelegene Gewebe nicht genügend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Ob und in welchem Ausmaß die entsprechenden Organe oder Gewebe geschädigt werden, hängt von deren “Ischämietoleranz” und dem Schweregrad der Durchblutungsstörung ab. Zur Diagnose von Durchblutungsstörungen eignet sich die vergleichende Blutdruckmessung an beiden Arme. Ist z.B. der Blutdruck am rechten Arm erheblich niedriger als am linken, deutet dies auf eine Gefäßveränderung der rechten Extremität hin.

Risikofaktoren für die Entstehung von Durchblutungsstörungen sind Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Übergewicht (Adipositas), erhöhte Blutfettwerte (Hypercholesterinämie und Hyperlipidämie), Bewegungsmangel und/oder Rauchen.


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