Archiv für 2009

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)

19. Dezember 2009

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Ausschuss u.a. folgende Beschlüsse gefasst: Bei der Verordnung von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Ezetimib und Aliskiren sind künftig verbindliche Hinweise zu beachten, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag beschlossen hat. Ezetimib ist ein Lipidsenker; mit Aliskiren wird der Bluthochdruck behandelt. Mit der Erstellung von Therapiehinweisen

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Kardiovaskuläre Risikopatienten umfassend schützen:

18. Dezember 2009

Telmisartan erzeugt kardio- und renoprotektive Wirkungen Bei kardiovaskulären Risikopatienten darf nicht nur auf die Reduktion des makrovaskulären Risikos geachtet werden: “Wir müssen auch die mikrovaskuläre Gefährdung bedenken”, betonte Privatdozent Dr. Friedhelm Späh aus Krefeld im Rahmen der diesjährigen Hochdruckligatagung in Lübeck. Einen umfassenden Gefäßschutz vermittelt beispielsweise der AT1-Rezeptorblocker Telmisartan, wie bei einem Symposiumvon Bayer Vital

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Moderne Dreier-Kombination in der Bluthochdrucktherapie

7. Dezember 2009

Hoher Blutdruck ist weltweit die häufigste Todesursache. Nach Ansicht von Experten liegt das daran, dass etwa zwei Drittel aller Hypertoniker die von den Fachgesellschaften empfohlenen Blutdruckzielwerte von weniger als 140/90 mmHg nicht erreichen. Dabei benötigt ein Drittel aller Patienten mit hohem Blutdruck mehr als eine Substanz, um die Zielwerte zu erreichen, bei einem weiteren Drittel

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Schlaganfallrisiko durch verengte Halsschlagader

3. Dezember 2009

Was hilft am besten: Medikamente, Operation oder Stent? Patienten, die an Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder erhöhten Blutfettwerten leiden, haben ein erhöhtes Risiko, Gefäßverengungen durch Ablagerungen an der Gefäßwand zu entwickeln (Gefäßverkalkung, Arteriosklerose). In der Halsschlagader können diese Veränderungen zu vorübergehenden Ausfällen verschiedener Hirnfunktionen oder einem Schlaganfall führen. Zur Vermeidung eines Schlaganfalls gibt es verschiedene Therapieverfahren: Die

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Indikationserweiterung für Telmisartan – Schutz für kardiovaskuläre Risikopatienten

3. Dezember 2009

Nach der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA hat nun auch die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) eine Indikationserweiterung für Telmisartan zugelassen. Die neue Indikation umfasst die Reduktion kardiovaskulärer Morbidität bei Risikopatienten. Telmisartan ist damit das einzige Sartan, das neben der Behandlung von Bluthochdruck nun auch zur kardiovaskulären Prävention zugelassen ist und damit die Möglichkeiten des Arztes

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Bluthochdruck: Ausschaltung überaktiver Nierennerven

25. November 2009

In der Universitätsklinik Düsseldorf ist der erste Patient mit schwer einstellbarem Bluthochdruck komplikationslos mit einer neuartigen, Katheter-gestützten Methode behandelt worden. Bei diesem 45 bis 60 Minuten dauernden Verfahren in enger Zusammenarbeit von Nephrologen und Radiologen werden die Nierenerven mit Hochfrequenzstrom verödet. Bluthochdruck ist der entscheidende Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Tabletteneinnahme und Lebensstiländerung reichen oft

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Weltdiabetestag: Die Deutschen essen zu fett, zu süß und zu viel

11. November 2009

diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband warnen vor Folgen von Fehlernährung Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November warnen diabetesDE und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor den gesundheitlichen Folgen von Fehlernährung. Gleichzeitig fordern die beiden Organisationen mehr Ernährungsbildung an Schulen und eine klare Kennzeichnung auf Lebensmitteln. In Deutschland sind 66 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen im

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Hochdruckliga: Weiterhin erhebliche Unterversorgung von Bluthochdruckpatienten

6. Oktober 2009

Deutschland weist eine der höchsten Raten an Bluthochdruck-Erkrankungen in der Welt auf: Mehr als 45 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland leiden an arterieller Hypertonie, weniger als 20 Prozent der Hypertoniepatienten sind effektiv behandelt. Besonders gefährdet für Hypertoniefolgeschäden sind Patienten, die noch an weiteren Erkrankungen leiden. Dazu gehören: Koronare Herzerkrankung, Diabetes, Fettleibigkeit oder eine schwere

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TV-Tipp: NDR3 Visite | 29.09.2009 20:15 Uhr

29. September 2009

Arteriosklerose: Eine Krankheit – viele Leiden Keine andere Erkrankung fordert in den westlichen Industrienationen so viele Menschenleben wie die Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Allein in Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen an der heimtückischen Krankheit. Dabei lagern sich über Jahre unbemerkt Fett, kleine Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk in der Gefäßwand der Schlagadern ab. Dort verursachen sie eine

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Wahl-Check 2009

24. September 2009

Die Parteien zum Thema Prävention: Adipositas (Übergewicht), Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörung / Kohlenhydratstoffwechselstörung Zivilisationskrankheiten nehmen in Deutschland pandemisch zu: 60% der Erwachsenen sind übergewichtig. Ein Drittel der Erwachsenen hat das Metabolische Syndrom (Übergewicht/Adipositas, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Kohlenhydratstoffwechselstörung). Jeder Zweite im Jahr 2000 Geborene wird in seinem Leben an Diabetes erkranken. Schon heute betragen die Behandlungskosten inkl.

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