Archiv für September 2010

Rosiglitazon: Das BfArM ordnet Vertriebseinstellung an

23. September 2010

Rosiglitazon: Das BfArM ordnet Vertriebseinstellung an Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 23. September 2010 angeordnet, dass Arzneimittel mit dem Wirkstoff Rosiglitazon (Handelsnamen siehe unten) in Deutschland ab dem 1. November 2010 nicht mehr vertrieben werden dürfen. Es setzt damit die heutige Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur

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IQWiG: Nutzen von Bewegung bei Bluthochdruck ist zu wenig untersucht

22. September 2010

Verfügbare Studien lassen keine Aussagen zu Sterblichkeit, Folgeerkrankungen oder Lebensqualität zu Es gibt viele gute Gründe, für ausreichende Bewegung im Alltag zu sorgen. Für Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck wird der Ratschlag, sich regelmäßig zu bewegen, jedoch oft als konkrete medizinische Maßnahme betrachtet. Sie hat zum Ziel, etwas gegen das erhöhte Risiko für Folgeerkrankungen zu

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ESPORT-Studie: Stärkere Blutdrucksenkung mit Olmesartan als mit Ramipril bei älteren Hypertonikern

14. September 2010

Ältere hypertone Patienten erreichen häufiger den angestrebten Blutdruckzielwert von <140/90 mmHg (diabetische Patienten <130/80 mmHg) bei einer Behandlung mit dem Angiotensinrezeptorblocker (ARB) Olmesartan (z.B. in Votum® und Vocado®) im Vergleich zum ACE-Hemmer Ramipril. Zu diesem Ergebnis kommt die ESPORT-Studie, die im Rahmen der 20. Jahrestagung der European Society of Hypertension (ESH) in Oslo, Norwegen, vorgestellt

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Patienten können Quacksalberei selbst erkennen

14. September 2010

Das Geschäft mit der Hoffnung boomt – deshalb sollten Verbraucher Werbeversprechen für Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel kritisch hinterfragen. “Glauben Sie nicht alles, denn Wundermittel gibt es leider nicht“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Unseriöse Werbung können Patienten mit gesundem Menschenverstand selbst entlarven. Fink: „Auch euphorische Patientenberichte im Internet können gefälscht werden. Fragen Sie besser einen

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Rheuma erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

13. September 2010

Nicht nur eine Gefahr für die Gelenke Hamburg – Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung schädigt nicht nur die Gelenke. Auch Blutgefäße werden in Mitleidenschaft gezogen. Rheumapatienten haben deshalb ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) im Vorfeld ihres Jahreskongresses hin. Wie sich die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren

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DHL empfiehlt für Typ 2-Diabetiker Blutdruckwerte im Bereich 130–139/80–85 mm Hg

8. September 2010

Neue Stellungnahme der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutschen Hypertonie Gesellschaft Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Hypertonie Gesellschaft empfiehlt für Typ 2-Diabetiker Blutdruckwerte im Bereich 130–139/80–85 mm Hg Der Diabetes Typ 2 und die Hypertonie stellen hinsichtlich Mortalität und kardiovaskulären Komplikationen – sowohl makro- als auch mikrovaskulärer Art – eine Hochrisikokonstellation dar. Bis

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Zielblutdruckwerte bei Patienten mit Diabetes mellitus

7. September 2010

Stellungnahme vom 07. September 2010 Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® Deutsche Hypertonie Gesellschaft Deutsches Kompetenzzentrum Bluthochdruck Kommission Diabetes Die Koexistenz von Hypertonie und Diabetes mellitus erhöht wesentlich das Auftreten von Schlaganfall, koronarer Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und Tod durch Herzkreislauferkrankungen. Aus diesem Grunde ist die blutdrucksenkende medikamentöse Therapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung dieser Patienten.

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Veränderung des Körperfett-Anteils bestimmt das Bluthochdruck-Risiko

6. September 2010

„Personen mit Bluthochdruck („arterielle Hypertonie“), die ihr Körpergewicht und insbesondere den Körperfett-Anteil reduzieren, haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Normalisierung ihres Blutdrucks“, berichte Prof. Dr. Heribert Schunkert (Medizinische Klinik II, Universität zu Lübeck). Das ist ein Ergebnis der MONICA / KORA Augsburg Kohorten-Studie, das auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC; 28. August bis 1. September)

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