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Ernährung

Die Ernährung hat einen hohen Einfluß auf den Blutdruck. Grundsätzlich ist bei der Ernährung auf eine ausgeglichene, salzarme, aus möglichst wenig tierischen Fetten bestehende Ernährung mit viel Gemüse und Früchten zu achten. Außerdem ist der Alkoholkonsum auf 0,5 Liter Bier oder 0,3 Liter Wein pro Tag einzuschränken.

Neben Bewegungsmangel spielt häufig auch der Salzkonsum in der Ernährung eine unterschätzte Rolle. Experten empfehlen eine Tageszufuhr an Salz von fünf bis sechs Gramm. Aber schon ein bis 1,5 Gramm gelten als ausreichend. Der tatsächliche Konsum liegt deutlich darüber, bei männlichen Jugendlichen sogar um zehn Gramm Salz am Tag. Drei Viertel der täglichen Zufuhr nehmen wir durch „versteckte Salze“ in zusammengesetzten Lebensmittel zu uns. Doch meistens können die Verbraucher leider gar nicht erkennen, wie viel Salz in den Lebensmitteln steckt.Fertiggerichte sind in der Regel besonders stark gesalzen.

Übergewicht, vor allem extremes Übergewicht (Adipositas) zählt zu den größten Risikofaktoren für Bluthochdruck (und Diabetes). In den USA gelten rund 30 Millionen Erwachsene als adipös, das entspricht etwa 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, mehr als 60 Millionen (60 Prozent) gelten als zu dick. Eine Konsequenz dieser Epidemie ist, dass immer mehr Menschen einen zu hohen Blutdruck haben. Gelänge es, Adipositas zu verhindern oder besser zu bekämpfen, bekäme man auch den Bluthochdruck in den Griff. Dann müssten auch weniger Medikamente einzusetzen.

Der effektivste Weg, den Blutdruck zu senken, ist nach Ansicht von Medizinern, abzunehmen. Doch den meisten Patienten gelingt es nicht, auf Dauer ihr Gewicht zu verringern. Allein die Patienten für diesen mangelnden Erfolg verantwortlich zu machen, wäre zu einfach. Das ist inzwischen allgemein anerkanntes Wissen. Genetische Faktoren spielen bei der Regulation des Körpergewichts eine Rolle, aber auch die Fettzellen können zu der Entstehung von Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen beitragen. Offenbar erschwert oft auch die medikamentöse Behandlung des Bluthochdrucks und des Diabetes das Abnehmen.

Die Beobachtung aber, dass Menschen, die sich hauptsächlich von Obst und Gemüse ernähren und kein Fleich essen, einen niedrigeren Bluthochdruck haben als diejenigen, die alles essen, hat Ärzte und klinische Forscher in den USA dazu veranlaßt, eine Diät zu entwickeln, die sie kurz DASH nennen: die Abkürzung steht für Dietary Approaches to Stop Hypertension und bedeutet, mit gesunder Ernährung den Bluthochdruck stoppen.

Eine Ernährung aus Früchten, Gemüsen, Magermilchprodukten und reduziertem Konsum an Fett, rotem Fleisch (Schwein, Rind) und Süßgetränken, senkt den Blutdruck beträchtlich. Wir nennen es in Europa auch Mediterrane Kost. DASH und eine gleichzeitig verringerte Salzaufnahme könnte eine wertvolle Gesundheitsstrategie sein, die Epidemie der Adipositas und des Bluthochdrucks zu bekämpfen.

s.a.: nhlbi.nih.gov/resources/deca/descriptions/dash.htm
resp: clinicaltrials.gov/ct/show/NCT00000544?order=2

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Anfang 2008 wurde dazu eine interessante Studie veröffentlicht.

The DASH diet has been recommended by the Joint National Committee on Prevention, Detection, Evaluation, and Treatment of High Blood Pressure (JNC) for the management of hypertension. Previously, the DASH diet was demonstrated to reduce systolic blood pressure by 11 mm Hg, and it has also been demonstrated to improve levels of low-density lipoprotein cholesterol as well as elements of the metabolic syndrome.

Although the DASH diet has proved benefits, modifying dietary behaviors is a highly challenging endeavor. The current study analyzes data from NHANES to examine the adherence to the DASH diet among patients with hypertension in the United States:

Mellen PB, Gao SK, Vitolins MZ, et al. Deteriorating dietary habits among adults with hypertension. DASH dietary accordance, NHANES 1988-1994 and 1999-2004. Arch Intern Med. 2008;168:308-314.