<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blutdruck Bluthochdruck Hypertonie</title>
	<atom:link href="http://www.bluthochdruck.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bluthochdruck.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 15:57:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<meta xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex,follow" />
		<item>
		<title>Welt Hypertonie Tag 2012</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/welt-hypertonie-tag-2012</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/welt-hypertonie-tag-2012#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1833</guid>
		<description><![CDATA[Die Inzidenz der arteriellen Hypertonie ist in den Industrieländern immens. Mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen, mit zunehmendem Alter ist ein Blutdruckanstieg immer wahrscheinlicher; bei den über 60-jährigen ist jeder Zweite Hypertoniker. Lediglich jeder dritte Mensch mittleren Alters (ca. 44 Jahre) hat noch einen normalen Blutdruck [1]. Als optimal gilt ein Wert unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Inzidenz der arteriellen Hypertonie ist in den Industrieländern immens. Mindestens 20 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen, mit zunehmendem Alter ist ein Blutdruckanstieg immer wahrscheinlicher; bei den über 60-jährigen ist jeder Zweite Hypertoniker. Lediglich jeder dritte Mensch mittleren Alters (ca. 44 Jahre) hat noch einen normalen Blutdruck [1].</p>
<p>Als optimal gilt ein Wert unter 120 / 80 mmHg. Über 120 mmHg systolisch (oder diastolisch > 80 mmHg) gilt als grenzwertig, über 140 mmHg (oder diastolisch > 90 mmHg) definiert eine Hypertonie. Leider verläuft ein chronischer Hypertonus normalerweise ohne Symptome, weshalb er oftmals gar nicht bekannt ist und nur selten akute Beschwerden bereitet. Die möglichen Folgen sind jedoch tragisch: Apoplex, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz, vaskuläre Erkrankungen (pAVK, Retinopathie, Demenz) und chronische Niereninsuffizienz (bis zur Dialysepflicht). Hypertension und Rauchen sind Hauptrisikofaktoren sowie häufigste Ursache für Folgeschäden und einen frühen kardiovaskulären Tod. Akut kann sich eine hypertone Episode durch uncharakteristische Beschwerden bemerkbar machen, so z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten. Eine hypertensive Krise kann zu Dyspnoe, Angina pectoris, Übelkeit und Sehstörungen führen.</p>
<p>Über 90% aller Hypertoniker haben eine primäre bzw. essentielle Hypertonie. Werden sie nicht “zufällig” bei einer Blutdruckmessung entdeckt, sind Spätschäden die Regel. Über die Hälfte der Patienten ist nicht diagnostiziert. Und nur jeder dritte diagnostizierte Patient wird auch behandelt. Hier kommt häufig eine mangelnde Compliance der Patienten zum Tragen, möglicherweise wird bei leichten Fällen jedoch auch seitens der Ärzteschaft das Problem unterschätzt. Ein Blutdruck unter 140/90 wird in Deutschland nur von jedem fünften Hypertonie-Patienten erreicht! Diabetiker mit Hypertonus werden zwar zu 75% behandelt, aber nur 7,5% erreichen den Zielwert (<130/80 mmHg) [2]. Zu hinterfragen ist daher offensichtlich auch die Behandlungsqualität: Von den 20 Mio. Hypertonikern in Deutschland werden insgesamt schätzungsweise nur 10-20% richtig therapiert [3].</p>
<p>Die Ursachen der essentiellen Hypertonie sind vermutlich multifaktoriell und nicht endgültig geklärt. Veranlagung und Lebensgewohnheiten (Bewegungsmangel, salz- und fettreiche Ernährung) tragen zum Bluthochdruck bei. Kommen weitere Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus oder Lipidstoffwechselstörungen hinzu, so steigt das Arteriosklerose- bzw. kardiovaskuläre Risiko signifikant an. Fast jeder zweite Todesfall ist kardiovaskulär bedingt und hypertonieassoziiert. Das bedeutet, dass Patienten mit nur leichter bis mittelgradiger Hypertonie ebenfalls diagnostiziert und therapiert werden müssen, wenn die kardiovaskuläre Mortalität gesenkt werden soll.</p>
<p>Dazu müssen die Patienten auf die Gefahren hingewiesen und ermuntert werden, selber auf ihren Blutdruck zu achten, also regelmäßige Selbstmessungen durchzuführen und sich bei verdächtigen Werten vom Arzt weiterführend untersuchen und ggf. behandeln zu lassen. Insbesondere Risikogruppen sollten routinemäßig von ihrem Hausarzt über ihre Gefährdung aufgeklärt werden. Dazu zählen Diabetiker, Raucher, Adipöse, Nierenkranke und auch alle Frauen, die hormonelle Präparate nehmen. Die Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga geben genaue Richtpunkte und Therapieempfehlungen. Beispielsweise sollten bei einem rauchenden Diabetiker bereits Blutdruckwerte ab 130 mmHg behandelt werden. Auch ein adipöser Patient mit koronarer Herzkrankheit sollte nach Möglichkeit Werte unter 130/80 mmHg erreichen.</p>
<p>Nur ein generelles Bewusstsein um die Blutdruckproblematik und die konsequente Therapie eines Hypertonus kann schwerwiegende Folgeerkrankungen vermeiden. Darauf aufmerksam zu machen, ist Ziel des Welt-Hypertonie-Tages, der am 17. Mai stattfindet. Dann werden deutschlandweit zahlreiche Veranstaltungen und kostenlose Blutdruckmess-Aktionen stattfinden, zu denen die deutsche Hochdruckliga aufgerufen hat.</p>
<p>Die Deutsche Hochdruckliga (www.hochdruckliga.de) bietet auch hervorragendes Patientenmaterial (z.B. Informationsflyer zum Welt-Hypertonie-Tag mit Regeln der Blutdruckselbstmessung) an, das sich zur Auslage in Wartezimmern eignet. Plakate und Broschüren zum Welt-Hypertonie-Tag wurden bereits an viele Arztpraxen versandt. Das Material kann auch noch bei der Deutschen Hochdruckliga angefordert werden.</p>
<p>Helfen Sie uns, die wichtige Präventionsbotschaft des Welt Hypertonie Tages durch das Aufgreifen dieser Meldung publik zu machen. Sollten Sie noch weitere Informationen oder einen Interviewpartner benötigen, wenden Sie sich bitte an:</p>
<p>Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®<br />
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention<br />
Berliner Str. 46, 69120 Heidelberg<br />
Telefon: 0 62 21 / 5 88 55-0<br />
Telefax: 0 62 21 / 5 88 55-25<br />
E-Mail: info@hochdruckliga.de</p>
<p>Literatur:<br />
[1] DMW 131, 2006, 2580, zitiert nach Ärztezeitung, 11/2006, S.1<br />
[2] Rump, Lars-Christian aus Ärzte-Zeitung, 26. November 2007, S. 4, Zielwerte für Blutdruck oft nicht erreicht<br />
[3] MMM-Fortschr. Med Nr. 49-50/2007 8149. Jg.), S. 6, Versorgungslage unbefriedigend, zitiert nach Rump, Lars-Christian, Präsident der Hochdruckliga-Tagung 2007</p>
<p>Quelle: Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/welt-hypertonie-tag-2012/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Azilsartan erhält europäische Marktzulassung zur Behandlung der essenziellen Hypertonie</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/azilsartan-erhalt-europaische-marktzulassung-zur-behandlung-der-essenziellen-hypertonie</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/azilsartan-erhalt-europaische-marktzulassung-zur-behandlung-der-essenziellen-hypertonie#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sartane]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1837</guid>
		<description><![CDATA[Takeda Pharma gibt bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für Edarbi® (Azilsartan) erteilt hat. Edarbi® ist ein neuer, einmal täglich zu dosierender Angiotensin-Rezeptorblocker (Angiotensin-II-Antagonist) zur Therapie der essenziellen Hypertonie bei Erwachsenen. (1) Takeda wird Azilsartan im Januar 2012 in Deutschland auf den Markt bringen. „Die Marktzulassung von Azilsartan ist ein wichtiger Meilenstein für Takeda. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Takeda Pharma gibt bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für Edarbi<sup>®</sup> (Azilsartan) erteilt hat. Edarbi<sup>®</sup> ist ein neuer, einmal täglich zu dosierender Angiotensin-Rezeptorblocker (Angiotensin-II-Antagonist) zur Therapie der essenziellen Hypertonie bei Erwachsenen. (1) </p>
<p>Takeda wird Azilsartan im Januar 2012 in Deutschland auf den Markt bringen. „Die Marktzulassung von Azilsartan ist ein wichtiger Meilenstein für Takeda. Aufbauend auf unserer 30-jährigen Erfahrung im Bereich kardiovaskuläre Erkrankungen verstärken wir damit unser Engagement für die Verbesserung der Hypertonie-Behandlung und die Deckung bisher noch nicht erfüllter medizinischer Bedürfnisse, um so in ganz Europa letztendlich bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen”, sagte Trevor Smith, CEO, Takeda Pharmaceuticals Europe und Kanada. „Wir sind sicher, dass Ärzten mit dem hoch wirksamen Azilsartan eine neue Therapieoption für Patienten mit essenzieller Hypertonie zur Verfügung steht.“</p>
<p><strong>Antihypertensive Wirksamkeit in Zulassungsstudien bestätigt</strong></p>
<p>Die Marktzulassung folgt auf eine positive Empfehlung des Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP). Die Empfehlung basierte auf den Daten eines extensiven pre-klinischen und klinischen Studienprogramms einschließlich von sieben Phase-3-Studien, in die nahezu 6.000 Patienten mit essenzieller Hypertonie eingeschlossen waren. (2,3)</p>
<p>Die „pivotal“ Studien der Phase 3 zeigten unter der höchsten untersuchten Azilsartan-Dosis (80 mg/Tag) eine signifikant größere Absenkung des mittleren 24-Stunden-Blutdrucks und des klinischen systolischen Blutdrucks als unter der höchsten getesteten Dosis der Angiotensin-Rezeptorblocker Olmesartan (40 mg/Tag)4,5 und Valsartan (320 mg/Tag) (4,6) sowie des ACE-Hemmers Ramipril (10 mg/Tag) (7).<br />
In den klinischen Studien waren die mit Azilsartan assoziierten Nebenwirkungen mild oder moderat mit einer Gesamtinzidenz auf Plazeboniveau. (8) Die am häufigsten beobachteten therapieassoziierten Nebenwirkungen waren Schwindel, ein Anstieg des Blutwertes der Kreatinphosphokinase und Diarrhö. (3)</p>
<p>„Seit Jahrzehnten stehen für die Hypertonie-Behandlung zahlreiche, unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Trotzdem stellt eine über 24-Stunden langanhaltende Blutdruckkontrolle zur langfristigen Reduzierung der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität immer noch eine Herausforderung dar“, sagt Prof. Neil Poulter, Professor für präventive, kardiovaskuläre Medizin, Nationales Herz, Lunge und Blut Institut am Imperial College London. „Jede neue Therapieoption, die Patienten eine langanhaltende und wirksame Kontrolle durch die Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-System bietet, wird gut angenommen werden. Zudem wird das neue Medikament dazu beitragen, eine weit verbreitete Erkrankung, die mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Europa betrifft, in den Griff zu bekommen.“</p>
<p>Quellen:<br />
1. European Commission. Available at: http://ec.europa.eu/index_en.htm [Last accessed December 2011]<br />
2. EMA. Summary of opinion. 2011. Available at : http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Summary_of_opinion_-_Initial_authorisation/human/002293/WC500112771.pdf [Last accessed October 2011]<br />
3. Azilsartan medoxomil Summary of Product Characteristics.<br />
4. White WB, Weber MA, Sica D, et al. Effects of the angiotensin receptor blocker azilsartan medoxomil versus olmesartan and valsartan on ambulatory and clinic blood pressure in patients with stages 1 and 2 hypertension. Hypertension. 2011; 57(3):413-20<br />
5. Bakris GL, Sica D, Weber M, et al. The comparative effects of azilsartan medoxomil and olmesartan on ambulatory and clinic blood pressure. The Journal of Clinical Hypertension. 2011; 13(2):81-88<br />
6. Sica D, White WB, Weber MA. Comparison of the novel angiotensin II receptor blocker azilsartan medoxomil vs valsartan by ambulatory blood pressure monitoring. The Journal of Clinical Hypertension. 2011; 13:467-472<br />
7. Bonner, G. Comparison of antihypertensive efficacy of the new angiotensin receptor blocker azilsartan medoxomil with ramipril. Abstract. Presented at European Society of Hypertension meeting, 18-21 2010, Oslo, Norway<br />
8. Taubman, M. Angiotensin II. A vasoactive hormone with ever-increasing biological roles. Circulation Research. 2003; 92:9<br />
9. British Heart Foundation. Blood pressure. Available at: http://www.bhf.org.uk/heart-health/conditions/high-blood-pressure.aspx [Last accessed September 2011]<br />
10. Wolf-Maier K, Cooper RS, Banegas JR, et al. Hypertension prevalence and blood pressure levels in 6 European countries, Canada, and the United States. Journal of the American Medical Association. 2003; 289(18):2363-2369<br />
11. WHO. Global health risks: Mortality and burden of disease attributable to selected major risks. 2009. Available at: http://www.who.int/healthinfo/global_burden_disease/GlobalHealthRisks_report_full.pdf [Last accessed September 2011]</p>
<p>Quelle: Takeda </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/azilsartan-erhalt-europaische-marktzulassung-zur-behandlung-der-essenziellen-hypertonie/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kombinationstherapien mit Olmesartan und Amlodipin senken Blutdruck und schützen Gefäße</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/kombinationstherapien-mit-olmesartan-und-amlodipin-senken-blutdruck-und-schutzen-gefase</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/kombinationstherapien-mit-olmesartan-und-amlodipin-senken-blutdruck-und-schutzen-gefase#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sartane]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1841</guid>
		<description><![CDATA[Das Erreichen des Zielwertes von 130/90 mmHg zu erreichen und gleichzeitig protektiv gegen atherosklerotische Effekte vorzugehen, ist der Anspruch an eine moderne antihypertensive Therapie. Die meisten Hypertoniker brauchen mehr als ein Antihypertensivum, um eine Blutdrucksenkung zu erreichen, Fixkombinationen erleichtern die Einnahme und erhöhen die Compliance (1). „Moderne Fixkombinationstherapien bieten durch synergistische Effekte der einzelnen kombinierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erreichen des Zielwertes von 130/90 mmHg zu erreichen und gleichzeitig protektiv gegen atherosklerotische Effekte vorzugehen, ist der Anspruch an eine moderne antihypertensive Therapie. Die meisten Hypertoniker brauchen mehr als ein Antihypertensivum, um eine Blutdrucksenkung zu erreichen, Fixkombinationen erleichtern die Einnahme und erhöhen die Compliance (1). „Moderne Fixkombinationstherapien bieten durch synergistische Effekte der einzelnen kombinierten Wirkstoffe geeignete Strategien für einen besseren Behandlungserfolg“, so Prof. Reinhard Ketelhut, Berlin. Olmesartan stelle aufgrund seiner Eigenschaften einen geeigneten Partner für eine fixe Kombination dar, bei der eine schnelle und starke Blutdrucksenkung mit möglichem Zusatznutzen im Vordergrund steht.</p>
<p><strong>ROADMAP-Studie: Kombinationstherapie mit Olmesartan schützt die Niere</strong></p>
<p>Sartane wirken sich günstig aus, weil sie Progenitorzellen des Endothels und Gefäßpermeabilität günstig beeinflussen sowie Mikroinflammation und oxidativen Stress mindern, so Prof. Hermann Haller, Hannover. Er stellte die Ergebnisse der ROADMAP (Randomised Olmesartan and Diabetes Microalbuminuria Prevention)-Studie mit 4.447 Typ-2-Diabetikern vor (2), in der geprüft wurde, ob der Angiotensin-Rezeptorblocker Olmesartan Mikroalbuminurien verzögern oder verhindern könne. Die Patienten erhielten median 3,2 Jahre lang entweder 40 mg/ Tag Olmesartan oder Placebo, zusätzlich konnten Antihypertensiva (außer ACE-Hemmern oder ARBs) verabreicht werden, um den Zielwert von 130 mm/Hg zu erreichen. Primärer Endpunkt war das Auftreten einer Mikroalbuminurie, sekundäre Endpunkte waren die Zeitpunkte bis zu renalen und kardiovaskulären Ereignissen. 8,2% der Olmesartan-Gruppe entwickelten eine Mirkroalbuminurie gegenüber 9,8% in der Placebo-Gruppe, die Zeit bis dahin konnte um 23% verlängert werden unter Olmesartan. In der Subgruppe der hypertonen Diabetiker wurde das Risiko für das erstmalige Auftreten einer Mikroalbuminurie um 25% gesenkt.<br />
ROADMAP habe belegt, so Haller, &#8220;dass sich eine Mikroalbuminurie, die das erste Zeichen einer Nierenschädigung ist, durch eine primärpräventive Behandlung mit Olmesartan bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wirksam verhindern lasse.&#8221; (4,5)</p>
<p>Nicht alle Kombinationstherapien hätten sich als gleich effektiv erwiesen, wie Prof. Franz Messerli, New York, erläuterte, vor allem auch im Hinblick auf die Reduktion der Risiken für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Tod. In der ACCOMPLISH-Studie (3) mit 11.506 Patienten wurde die Effektivität der Kombination eines ACE-Hemmers mit Amlodipin direkt mit der Kombination aus ACE-Hemmer und HCT verglichen. Die Studie wurde vorzeitig abgebrochen, denn es zeigte sich bald schon eine signifikante (>20%) Reduktion von Morbidität und Mortalität in der ACE-Hemmer/Amlodipin-Gruppe. Da die Blutdrucksenkung in beiden Studienarmen vergleichbar war, so Messerli, könnte Amlodipin einen Zusatznutzen – besonders bei der Senkung der kardiovaskulären Risiken – bringen. Dies prädestiniere Amlodipin als einen wirkungsvollen Partner in der Kombinationstherapie, schloss Messerli.</p>
<p>1. Sanberg et al. Poster presented at ISPOR May 2011, Baltimore. PCV62<br />
2. Haller H et al. N Engl J Med 2011<br />
3. Jamerson K et al. NEngl J Med 2008; 359: 2417-2428<br />
4. Haller H et al. N Engl J Med 2011; 364: 907–917<br />
5. Haller H et al. Präsentation beim ESH-Kongress, Oslo 2010</p>
<p>Quelle: Daiichi Sankyo-Satellitensymposium „At1-Blocker und Kalziumantagonist – ein ideales Paar“, 24.11.2011, Köln </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/kombinationstherapien-mit-olmesartan-und-amlodipin-senken-blutdruck-und-schutzen-gefase/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medikamente in der Schwangerschaft Reale Risiken und übertriebene Ängste</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/medikamente-in-der-schwangerschaft-reale-risiken-und-ubertriebene-angste</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/medikamente-in-der-schwangerschaft-reale-risiken-und-ubertriebene-angste#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACE-Hemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sartane]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1815</guid>
		<description><![CDATA[Auch Jahrzehnte nach dem Contergan-Skandal gibt es Medikamente, die für das Ungeborene schädlich sein können. Auch in der Stillzeit sollten manche Substanzen mit Vorsicht eingesetzt werden. Umgekehrt führen Unkenntnis oder Unsicherheit oft dazu, dass notwendige Behandlungen oder sogar die Schwangerschaft unnötigerweise abgebrochen werden. Vor derart schwerwiegenden Entscheidungen sollten unbedingt Experten befragt werden. Genaueres erläuterte Prof. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Jahrzehnte nach dem Contergan-Skandal gibt es Medikamente, die für das Ungeborene schädlich sein können. Auch in der Stillzeit sollten manche Substanzen mit Vorsicht eingesetzt werden. Umgekehrt führen Unkenntnis oder Unsicherheit oft dazu, dass notwendige Behandlungen oder sogar die Schwangerschaft unnötigerweise abgebrochen werden. Vor derart schwerwiegenden Entscheidungen sollten unbedingt Experten befragt werden. Genaueres erläuterte Prof. Christoph Schaefer vom bundesweit zuständigen Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie in Berlin vor der Presse im Rahmen des Deutschen Kongresses für Perinatalmedizin (1.bis 3.12.11).<br />
Warnhinweise in Beipackzetteln, aber auch in Fachinformationen oder in der Roten Liste vermitteln den Eindruck, dass die meisten Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit für das Kind riskant sind und nicht verwendet werden dürfen. Daraus resultieren immer wieder Fehlentscheidungen, wie zum Beispiel:<br />
° Therapieabbrüche bei Feststellung einer Schwangerschaft mit dann folgendem Erkrankungsrückfall bei der Mutter<br />
° unnötige, überzogene vorgeburtliche Diagnostik<br />
° Schwangerschaftsabbrüche<br />
° unnötiges Abstillen.</p>
<p>Auf der anderen Seite nehmen Frauen Medikamente, die für das Kind problematisch sein und oft durch andere Präparate ersetzt werden könnten, weil tatsächlich zutreffende Warnhinweise nicht beachtet werden.</p>
<p>Anfragen an das bundesweit beratende Zentrum für Embryonaltoxikologie* beziehen sich mit Abstand am häufigsten auf Psychopharmaka. Oft werden auch Fragen zur Behandlung von Infektionen, Epilepsie oder rheumatischen Erkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit gestellt.<br />
Zu den (nach Contergan) giftigsten Medikamenten für den Embryo zählen die Retinoide, zum Beispiel Isoretinoin (Mittel gegen Akne). Obwohl dies seit langem bekannt ist, kommt es weiter zu Schwangerschaften während einer solchen Therapie, weil die korrekt warnenden Hinweise im Beipackzettel nicht ausreichend befolgt werden und auf wirksame Verhütungsmaßnahmen unter der Therapie verzichtet wird. Sorge bereiten auch eine bestimmte Gruppe von Medikamenten gegen Bluthochdruck, die Sartane, die ebenso wie die älteren ACE-Hemmer im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel zu Fruchtwasserverlust und schweren Schäden beim Feten führen können. Erstaunlicherweise erhält unser Institut in den letzten Jahren nicht weniger sondern eher mehr Berichte zur Einnahme von Sartanen im Vergleich zu ACE-Hemmern, obwohl die ACE-Hemmer generell mehr verbreitet sind. Das könnte daran liegen, dass den Sartanen als &#8220;modernerer&#8221; Arzneigruppe nicht nur therapeutische Vorteile, sondern auch fälschlicherweise eine größere Sicherheit in der Schwangerschaft unterstellt wird.<br />
Valproinsäure ist in der Schwangerschaft gefährlicher als alle anderen Antiepileptika. Es erhöht das Fehlbildungsrisiko um das Drei- bis Vierfache und kann auch mentale Entwicklungsstörungen verursachen. Daher sollte es im gebärfähigen Alter, spätestens aber bei Planung einer Schwangerschaft, ausschließlich dann genommen werden, wenn andere, besser für das Kind verträgliche Antiepileptika nicht wirken. Keineswegs darf es bei Frauen im gebärfähigen Alter für andere Erkrankungen wie zum Beispiel psychiatrische eingesetzt werden.<br />
Vor Paracetamol und Ibuprofen in der Frühschwangerschaft wurde in diesem Jahr aufgrund einzelner Studienergebnisse gewarnt, weil ein Risiko für Hodenhochstand oder Fehlgeburten bestünde. Diese Ergebnisse stellen aber allenfalls einen vagen, unbestätigten Verdacht dar. Beide Mittel sind nach wie vor Schmerzmittel der 1. Wahl in der Schwangerschaft. Im Gegensatz zu Paracetamol darf Ibuprofen aber nur bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingenommen werden, weil danach der fetale Kreislauf geschädigt werden könnte.</p>
<p>Es gibt kaum ein Medikament, dessen Risiko so hoch ist, das nach einer Einnahme unbesehen ein Schwangerschaftsabbruch angezeigt wäre. Im Zweifelsfall sollte unter Beteiligung des betreuenden Arztes das Institut für Embryonaltoxikologie eingeschaltet werden, um das individuelle Risiko abzuschätzen und, falls erforderlich, die Behandlung umzustellen.</p>
<p>* Beratungstelefon: 030/3030-8111</p>
<p>http://www.embryotox.de</p>
<p>Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/medikamente-in-der-schwangerschaft-reale-risiken-und-ubertriebene-angste/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Depressive Menschen sterben eher am Schlaganfall</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/depressive-menschen-sterben-eher-am-schlaganfall</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/depressive-menschen-sterben-eher-am-schlaganfall#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1824</guid>
		<description><![CDATA[Menschen mit Depressionen erleiden deutlich häufiger einen Schlaganfall als psychisch Gesunde. Einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie zufolge, haben Depressive ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko einen Hirnschlag zu erleiden. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Volkskrankheit sogar zu versterben, ist um 55 Prozent erhöht.[1] „Die Ergebnisse belegen, dass eine Depression ein wichtiger Risikofaktor für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit Depressionen erleiden deutlich häufiger einen Schlaganfall als psychisch Gesunde. Einer kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Studie zufolge, haben Depressive ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko einen Hirnschlag zu erleiden. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Volkskrankheit sogar zu versterben, ist um 55 Prozent erhöht.[1] „Die Ergebnisse belegen, dass eine Depression ein wichtiger Risikofaktor für einen Schlaganfall ist“, schreiben die Autoren um Studienleiter An Pan von der Harvard Medical School of Public Health, Boston.<br />
„Gerade Menschen mit Depressionen müssen über die bekannten Risikofaktoren für einen Schlaganfall, wie hoher Blutdruck, schlechte Ernährung oder wenig Bewegung, aufgeklärt werden“, rät Prof. Martin Grond aus Siegen, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).</p>
<p>Etwa 16 Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Depression.[2] Neben dramatischen Folgen für das private wie auch berufliche Leben der Betroffenen bergen Depressionen nachweislich weitere gesundheitliche Risiken. Frühere Studien zeigten, dass Depressive häufiger Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.[3,4,5] Dass depressive Menschen auch ein höheres Risiko tragen, einen Schlaganfall zu erleiden, war bisher unklar. Mit jährlich mehr als 250.000 Fällen zählt auch der Schlaganfall in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Deshalb sind die Ergebnisse von Pan und seinen Kollegen nicht nur medizinisch, sondern auch ökonomisch bedeutsam für das Gesundheitssystem.</p>
<p><strong>Depressive erleiden eher einen Schlaganfall – häufiger mit schwersten Folgen</strong></p>
<p>Um dem Schlaganfallrisiko von Depressionskranken auf den Grund zu gehen, führten die Autoren eine Metaanalyse durch. Hierzu verwendeten sie Daten von insgesamt 317.540 Menschen aus 28 prospektiven Bevölkerungsstudien. Zu Beginn untersuchten Ärzte die Probanden auf depressive Symptome und betreuten sie in der Folge noch bis zu 29 Jahre lang. In diesem Zeitraum erlitten 8478 Studienteilnehmer einen Schlaganfall. Die Daten zeigen, dass Depressive ein um 45 Prozent höheres Risiko haben, einen Hirnschlag zu erleiden. Ihr Risiko an einem Schlaganfall zu versterben, lag sogar um 55 Prozent höher als bei psychisch Gesunden. „Legt man unsere Zahlen zugrunde, sind etwa 4 Prozent aller Schlaganfälle in den USA auf eine Depression zurückzuführen“, machen die Autoren die Relevanz ihrer Ergebnisse deutlich. Hochgerechnet auf Deutschland wären dies 10.000 Schlaganfälle jährlich. Bei genaueren Untersuchungen stellte sich heraus, dass Depressive vor allem häufiger einen ischämischen Hirninfarkt – nicht eine Hirnblutung – bekamen.</p>
<p><strong>Hormone und ungesunde Lebensführung könnten die Ursachen sein</strong></p>
<p>Nach Meinung von Pan und seinen Kollegen gibt es verschiedene Mechanismen, die diesen Zusammenhang erklären könnten: Zum einen ist bereits bekannt, dass Depressionen den Hormonhaushalt des Menschen beeinflussen und Entzündungen verstärken können. So findet man bei Depressiven höhere Blutspiegel[6] für Entzündungsfaktoren wie CRP, IL-1 und IL-6, die nachweislich zu einem höheren Schlaganfallrisiko[7] führen können.<br />
<strong><br />
Menschen mit Depressionen leben ungesünder</strong></p>
<p>Darüber hinaus vernachlässigen Depressive eher ihre Gesundheit. Studien haben gezeigt, dass depressive Menschen häufiger rauchen, sich körperlich weniger betätigen und schlechter ernähren.[8] Diese Faktoren und die daraus entstehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck könnten für das erhöhte Schlaganfallrisiko von Depressiven mitverantwortlich sein.<br />
Zudem geben die Forscher zu bedenken, dass auch die Einnahme von Antidepressiva mit einem höheren Risiko für einen Schlaganfall verbunden war. Ob die Medikation selbst oder die damit einhergehende Schwere der Depression das Risiko erhöhe, sei aber bisher unklar. Deshalb fordert Pan weitere Studien: „Wir müssen die zugrundeliegenden Mechanismen genauer untersuchen, um den Zusammenhang zwischen Depression und Schlaganfall besser zu verstehen.“</p>
<p><strong>Quellen</strong><br />
1. Pan, A et al. Depression and Risk of Stroke Morbidity and Mortality. JAMA. 2011; 306 (11): 1241–1249.<br />
2. Kessler RC et al. National Comorbidity Survey Replication. The epidemiology of major depressive disorder: results from the National Comorbidity Survey Replication (NCS-R). JAMA. 2003; 289 (23): 3095–3105.<br />
3. Pan A et al. Bidirectional association between depression and type 2 diabetes mellitus in women. Arch Intern Med. 2010; 170 (21): 1884–1891.<br />
4. Patten SB et al. Major depression as a risk factor for high blood pressure: epidemiologic evidence from a national longitudinal study. Psychosom Med. 2009; 71 (3): 273–279.<br />
5. Musselman DL et al. The relationship of depression to cardiovascular disease: epidemiology, biology, and treatment. Arch Gen Psychiatry. 1998; 55 (7): 580–592.<br />
6. Howren MB et al. Associations of depression with C-reactive protein, IL-1, and IL-6: a meta-analysis. Psychosom Med. 2009 ;71 (2): 171–186.<br />
7. Kaptoge S et al. C-reactive protein concentration and risk of coronary heart disease, stroke, and mortality: an individual participant meta-analysis. Lancet. 2010; 375 (9709): 132–140.<br />
8. Strine TW et al. The association of depression and anxiety with obesity and unhealthy behaviors among community-dwelling US adults. Gen Hosp Psychiatry. 2008; 30 (2): 127–137.</p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)<br />
sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 6800 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist die Bundeshauptstadt Berlin.</p>
<p>Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/depressive-menschen-sterben-eher-am-schlaganfall/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Herzstiftung zählt jetzt 70 000 Mitglieder</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/deutsche-herzstiftung-zahlt-jetzt-70-000-mitglieder</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/deutsche-herzstiftung-zahlt-jetzt-70-000-mitglieder#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1801</guid>
		<description><![CDATA[Schirmherrin Barbara Genscher: „Mitglieder sind eine der tragenden Säulen der Herzstiftung“ Die Deutsche Herzstiftung begrüßt ihr 70 000. Mitglied. Nach rund 33 Jahren ihres Bestehens hat der stetig hohe Zuwachs an neuen Mitgliedern die Patientenorganisation zur größten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland geführt. 70 000 Mitglieder sind auch ein Beleg dafür, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schirmherrin Barbara Genscher: „Mitglieder sind eine der tragenden Säulen der Herzstiftung“</strong></p>
<p>Die Deutsche Herzstiftung begrüßt ihr 70 000. Mitglied. Nach rund 33 Jahren ihres Bestehens hat der stetig hohe Zuwachs an neuen Mitgliedern die Patientenorganisation zur größten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland geführt. 70 000 Mitglieder sind auch ein Beleg dafür, dass das Interesse der Bevölkerung an einer verlässlichen Aufklärung über die Vorbeugung, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die wir Herzpatienten nach neuestem medizinischen Kenntnisstand leicht verständlich anbieten, weiter wächst“, sagt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen (HDZ NRW), zur Begrüßung des neuen Mitglieds.</p>
<p>„Das mit dem Mitgliederzuwachs verbundene Vertrauen in unsere Informations- und Aufklärungsarbeit ist uns auch ein Ansporn zur permanenten Verbesserung und Erweiterung unserer Aufklärungsarbeit“, ergänzt Prof. Meinertz. Allein im Jahr 2010 konnten 6 107 Mitglieder neu gewonnen werden (2009: 5 826). Immer wichtiger geworden für die Gewinnung neuer Interessenten ist der Online-Bereich mit einem regelmäßigen kostenfreien Newsletter (www.herzstiftung.de). Den positiven Trend beim Zuwachs fortzusetzen, ist das Ziel der Patientenorganisation, deren zentrale Aufgaben seit ihrer Gründung im Jahr 1979 die Bekämpfung der Herzinfarktsterblichkeit und die Förderung der Herz-Kreislaufforschung sind. Zwar hat sich die Versorgung von Herzpatienten hierzulande beträchtlich verbessert, so dass die Infarktsterblichkeit in den letzten 29 Jahren um über 35 000 gesunken ist: von 92 801 im Jahr 1980 auf weniger als 57 000 im Jahr 2009. „Allerdings bleibt die Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – immer noch Todesursache Nummer eins vor Krebserkrankungen – eine zentrale Aufgabe der Herzstiftung“, betont Prof. Dr. med. Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie am HDZ NRW und Vorstandsmitglied der Herzstiftung.</p>
<p>Das HDZ NRW, eine der kooperierenden Kliniken der Herzstiftung, ist mit Herzspezialisten im Vorstand und Wissenschaftlichen Beirat der Patientenorganisation vertreten. Der Ärztliche Direktor des HDZ NRW, Prof. Dr. med. Dieter Horstkotte, gratulierte der Herzstiftung zum neuen Mitglied, das Schirmherrin Barbara Genscher mit den Worten begrüßte: „Ihre Mitgliedschaft ist einer von vielen Bausteinen, und zwar ein sehr wichtiger, der zur Ausführung der vielfältigen Aufgaben der Deutschen Herzstiftung beiträgt. Die Mitgliedschaften sind neben den Spenden, Erbschaften und Vermächtnissen eine der tragenden Säulen für die Finanzierung der Aufklärungsarbeit der Herzstiftung.“ Diese Aufgaben sind neben der Senkung der Infarktsterblichkeit durch Bevölkerungsaufklärung, die Förderung der patientennahen Herz-Kreislaufforschung, die Vorbeugung bei Jugendlichen und Erwachsenen und die Versorgung von herzkranken Kindern und Jugendlichen über die Kinderherzstiftung in der Herzstiftung.</p>
<p>Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/deutsche-herzstiftung-zahlt-jetzt-70-000-mitglieder/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp 22. November: Bluthochdruck &#8211; Hilfe per Kathetereingriff</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/tv-tipp-kathetereingriff</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/tv-tipp-kathetereingriff#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitstipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1796</guid>
		<description><![CDATA[Bluthochdruck &#8211; Hilfe per Kathetereingriff In der kommenden Sendung am 22. November präsentiert Ihnen Moderatorin Vera Cordes folgende Themen: Bluthochdruck &#8211; Hilfe per Kathetereingriff Mit einem Katheter-Eingriff kann der Bluthochdruck dauerhaft gesenkt werden. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der neuen Methode sind Wissenschaftler aus Lübeck. Binnen kurzer Zeit hat sich dort die neue Behandlungsmethode als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bluthochdruck &#8211; Hilfe per Kathetereingriff</strong></p>
<p>In der kommenden Sendung am 22. November präsentiert Ihnen Moderatorin Vera Cordes folgende Themen:</p>
<p>Bluthochdruck &#8211; Hilfe per Kathetereingriff<br />
Mit einem Katheter-Eingriff kann der Bluthochdruck dauerhaft gesenkt werden. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der neuen Methode sind Wissenschaftler aus Lübeck. Binnen kurzer Zeit hat sich dort die neue Behandlungsmethode als so sicher und erfolgreich erwiesen, dass sie jetzt für die breite Anwendung auch außerhalb von Studien zugelassen ist.</p>
<p><strong>Visite auf NDR 3</strong></p>
<p>22.11.2011 20:15 Uhr</p>
<p>Wiederholung der Sendung: 25.11.2011 02:05 Uhr</p>
<p>s.a.: <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/start343-epgdetail_sid-1062477.html">www.ndr.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/tv-tipp-kathetereingriff/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DGE: Niedriger Testosteronspiegel beim Mann liegt oft in den Genen</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/dge-niedriger-testosteronspiegel-beim-mann-liegt-oft-in-den-genen</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/dge-niedriger-testosteronspiegel-beim-mann-liegt-oft-in-den-genen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1826</guid>
		<description><![CDATA[Die Höhe des Testosteronspiegels beim Mann ist zum Teil erblich bedingt, dies belegen aktuelle Studien von Forschern der Universität Greifswald. Weitere Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie die Konzentration des männlichen Sexualhormons im Blut mit Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Typ-2-Diabetes verknüpft ist. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) liefern die Forschungsergebnisse wichtige Informationen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Höhe des Testosteronspiegels beim Mann ist zum Teil erblich bedingt, dies belegen aktuelle Studien von Forschern der Universität Greifswald. Weitere Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie die Konzentration des männlichen Sexualhormons im Blut mit Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Typ-2-Diabetes verknüpft ist. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) liefern die Forschungsergebnisse wichtige Informationen für die Behandlung von Männern mit Testosteronmangel. Eine medikamentöse Therapie sei jedoch nur nach eingehender fachärztlicher Diagnose und endokrinologischer Beratung zu empfehlen, so die DGE.</p>
<p>Testosteron bewirkt beim Mann die Ausprägung der Geschlechtsmerkmale, Bartwuchs, Muskelaufbau und beeinflusst den Knochen-, Zucker- und Fettstoffwechsel. Testosteronspiegel gleichaltriger Männer weisen jedoch erhebliche Unterschiede auf. Die Ursache hierfür war bislang unklar. Um die Rolle der Erbsubstanz für die Steuerung des Testosteronspiegels zu untersuchen, hat eine internationale Forschergruppe die Gene von weltweit mehr als 14 000 Männern analysiert. Die beteiligten Greifswalder Forscher steuerten Untersuchungsdaten und Blutproben von mehr als 2000 männlichen Probanden aus der Region bei. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass ein niedriger Testosteronspiegel bei Männern mit genetischen Variationen unter anderem auf dem X-Chromosom einhergeht. Bei Studienteilnehmern mit drei oder mehr Genvarianten, bestand ein vielfach höheres Risiko für einen niedrigen Testosteronspiegel als für Männer, deren Gene nicht abwichen.</p>
<p>Wissenschaftler des Greifswalder Metabolic Center zeigten in begleitenden Analysen, dass niedrige Testosteronspiegel im Blut häufig mit Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verknüpft sind. „Die identifizierten Genorte könnten helfen, den funktionellen Hintergrund des gezeigten Zusammenhangs zwischen niedrigen Testosteronspiegeln und kardiovaskulären Risikofaktoren besser zu verstehen“, sagt Professor Jörg Gromoll, Präsident der DGE aus Münster. Der Einfluss der Gene auf den Testosteronspiegel ist vom Aspekt der Prävention und natürlich auch für die Therapie bedeutsam, ist Gromoll überzeugt.</p>
<p>„Die genetische Komponente für den Zusammenhang von Testosteronmangel und bestimmten Erkrankungen muss weiter erforscht werden“, sagt Professor Dr. med. Helmut Schatz, Pressesprecher der DGE aus Bochum. Denn auch Übergewicht und Testosteronmangel beeinflussen sich gegenseitig. Demnach kann übergewichtigen Männern mit Testosteronmangel eine dauerhafte Gewichtsabnahme helfen. Dies gelinge in der Praxis aber nur wenigen betroffenen Männern. Andererseits purzeln bei Männern mit einem Typ-2-Diabetes unter Testosterontherapie die Pfunde. „Testosteron ist zwar als Medikament verfügbar“, sagt Professor Schatz, „ein niedriger Testosteronspiegel allein rechtfertigt jedoch keine Hormontherapie“. Die Entscheidung für eine Behandlung müsse deshalb vom Endokrinologen auf jeden Patienten genau abgestimmt sein.</p>
<p>Die Greifswalder Forscher vom Metabolic Center am Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin und des Interfakultären Instituts für Genetik und Funktionelle Genomforschung haben das internationale Forscherkonsortium angeführt. Die Proben stammen aus der seit 1997 laufenden Bevölkerungsstudie »Gesundheit in Vorpommern« SHIP (Study of Health in Pomerania). Die Ergebnisse der Untersuchung sind im Fachmagazin PLoS Genetics erschienen.</p>
<p>Quelle: Genetic Determinants of Serum Testosterone Concentrations in Men; DOI: 10.1371/journal.pgen.1002313</p>
<p>http://www.plosgenetics.org/article/info:doi/10.1371/journal.pgen.1002313</p>
<p>Weitere Informationen über den Zusammenhang von Testosteron, Übergewicht und Stoffwechsel bietet auch die DGE-Pressemitteilung von Professor Dr. med. Christoph Schöfl, Schriftleiter DGE aus Erlangen: „Testosterontherapie könnte fettleibigen Männern helfen“: http://www.endokrinologie.net/presse_90319.php</p>
<p>Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen, wie Speichel- oder Schweißdrüsen, ihre Sekrete nach „außen“ ab.</p>
<p>Quelle: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Stuttgart</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/dge-niedriger-testosteronspiegel-beim-mann-liegt-oft-in-den-genen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das unterschätzte Risiko – Bluthochdruck</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/das-unterschatzte-risiko-%e2%80%93-bluthochdruck</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/das-unterschatzte-risiko-%e2%80%93-bluthochdruck#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1829</guid>
		<description><![CDATA[Trotz des Ärztestreiks: MHH-Kardiologen informieren am 8. November über das „Herz unter Druck“ Die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) informiert am Dienstag, 8. November 2011, ab 16 Uhr im Hörsaal G der MHH (Gebäude I1) über die Risiken und Therapieoptionen bei Bluthochdruck. Der Veranstaltungstag „Herz unter Druck“ findet statt im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz des Ärztestreiks: MHH-Kardiologen informieren am 8. November über das „Herz unter Druck“</p>
<p>Die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) informiert am Dienstag, 8. November 2011, ab 16 Uhr im Hörsaal G der MHH (Gebäude I1) über die Risiken und Therapieoptionen bei Bluthochdruck. Der Veranstaltungstag „Herz unter Druck“ findet statt im Rahmen der Herzwochen 2011, einer Veranstaltungsreihe der Deutschen Herzstiftung e.V. Der Ärztestreik beeinflusst diese Patientenveranstaltung nicht.</p>
<p>Bluthochdruck ist ein bedeutender Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen, der häufig leider nicht rechtzeitig entdeckt oder unzureichend behandelt wird. Unbehandelt kann Bluthochdruck zu massiven Schäden an den Blutgefäßen und Organen führen. Als Folge sind Herzinfarkte, Schlaganfälle, weitere gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Nierenfunktionsstörungen möglich, die sich mit gezielten Maßnahmen jedoch oft verhindern lassen. Zudem ist es wichtig bei Menschen mit Bluthochdruck wichtige Begleiterkrankungen zu erkennen, wie beispielsweise einen Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen, denn diese potenzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Veranstaltung soll Patienten und Interessierte über die Gefahren von Bluthochdruck informieren sowie etablierte Behandlungsmethoden und innovative Therapieverfahren aufzeigen. Neben der klassischen medikamentösen Therapie des Bluthochdrucks bietet die Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH auch katheterbasierte Therapieverfahren wie die Nierenarterienablation an, ein neues Verfahren welches insbesondere Menschen mit schwerem Bluthochdruck und unzureichender medikamentöser Einstellung zugute kommt.</p>
<p>Das Programm:<br />
Die Mitarbeiter und Ärzte der Klinik bieten den Besuchern vor Hörsaal G die Möglichkeit, ihren Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel messen sowie die Halsschlagadern mittels Ultraschall untersuchen zu lassen. Zudem können die Besucher ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse in Wiederbelebungsmaßnahmen auffrischen, hierzu werden zwei Kurse angeboten. Ab 18 Uhr informieren Professor Dr. Johann Bauersachs, Direktor der Klinik, und Privatdozent Dr. Tibor Kempf, Oberarzt der Klinik, über die Gefahren und Therapieoptionen bei Bluthochdruck. Die Mitmachaktionen (vor Hörsaal G, Gebäude I1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover) starten am Dienstag, 8. November 2011, um 16 Uhr, die Reanimationskurse beginnen um 16.15 und 17 Uhr.</p>
<p>Die Vorträge fangen um 18 Uhr in Hörsaal G an:<br />
18 Uhr, Privatdozent Dr. Tibor Kempf: Hoher Blutdruck – Welche Gefahren drohen?<br />
18.30 Uhr, Professor Dr. Johann Bauersachs: Therapieoptionen bei Bluthochdruck.</p>
<p>Quelle: Medizinische Hochschule Hannover</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/das-unterschatzte-risiko-%e2%80%93-bluthochdruck/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bluthochdruck: Was hilft?</title>
		<link>http://www.bluthochdruck.de/bluthochdruck-was-hilft</link>
		<comments>http://www.bluthochdruck.de/bluthochdruck-was-hilft#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aeses</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bluthochdruck.de/?p=1790</guid>
		<description><![CDATA[Behutsames Abnehmen ist wichtig für die Vorbeugung und Behandlung des Bluthochdrucks Bluthochdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland und weltweit. Die Folgen sind katastrophal: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Erblindung. Für die Vorbeugung und die Therapie des Bluthochdrucks sind nicht nur Blutdruckmedikamente, sondern ein gesunder Lebensstil von großer Bedeutung. Dazu gehören eine gesunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Behutsames Abnehmen ist wichtig für die Vorbeugung und Behandlung des Bluthochdrucks </strong></p>
<p>Bluthochdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland und weltweit. Die Folgen sind katastrophal: Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Erblindung.</p>
<p>Für die Vorbeugung und die Therapie des Bluthochdrucks sind nicht nur Blutdruckmedikamente, sondern ein gesunder Lebensstil von großer Bedeutung. Dazu gehören eine gesunde Ernährung (Mittelmeerküche), regelmäßige Ausdauerbewegung, wenig Alkohol, wenig Salz und Entspannung bei chronischem Stress. Eine besondere Rolle spielt das Übergewicht, das als wesentlicher Faktor für die Entstehung von Bluthochdruck gilt und infolgedessen ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall mit sich bringt. Umgekehrt lassen sich Bluthochdruck und die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes durch den Abbau von Übergewicht senken.</p>
<p><strong>Übergewicht langsam abbauen</strong></p>
<p>„Allerdings ist beim Abnehmen von ‚Wunderdiäten‘ abzuraten, die einen schnellen mühelosen Weg zum Wunschgewicht versprechen“, sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Denn solche Schnell-Diäten können zwar kurzfristig eine Gewichtsabnahme herbeiführen, aber langfristig tritt der gefürchtete „Jo-Jo-Effekt“ ein: Die verlorenen Pfunde kehren zurück. Deswegen muss das Übergewicht in kleinen Schritten, so langsam wie es meistens entstanden ist, auch wieder abgebaut werden. Der langsame Abbau fällt leichter, weil die Lebensqualität weniger beeinträchtigt wird.</p>
<p>„Entscheidend ist eine regelmäßige Bilanz des täglichen Kalorienverbrauchs, so entwickelt man ein intensiveres Bewusstsein für das, was man jeden Tag isst. Spart man pro Tag nur 100 Kalorien ein – das entspricht etwa einer Scheibe Brot –, nimmt man alle drei Monate ein Kilo ab, in einem Jahr also rund vier Kilo“, fügt der Kardiologe hinzu. Bewährt hat sich, ein Protokoll darüber zu führen, was man zu den regulären Hauptmahlzeiten und nebenbei isst und trinkt. Kalorien stecken nämlich nicht nur in Snacks, sondern auch in zuckerhaltigen Softdrinks, ebenso in Obstsäften. Für viele ist das Abnehmen in der Gruppe (z. B. von Krankenkassen angeboten) ein Motivationsschub, der zu guten Erfolgen führt.</p>
<p><strong>Nebenwirkungen der Medikamente verringern</strong></p>
<p>Besonders eignet sich die Mittelmeerküche, die vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützt, zur Vorbeugung und Behandlung des Bluthochdrucks. Ihre Merkmale sind: viel Gemüse, Salat, Obst, Vollkornprodukte, wenig mageres Fleisch, dafür mehr Fisch, Raps- und Olivenöl. Wissenschaftlich belegt ist, dass eine Ernährung, die reich an Gemüse, Obst und fettarmen Milchprodukten ist, den Blutdruck senken kann.<br />
Ein mäßiger Bluthochdruck (140-159/90-99 mmHg) kann allein durch eine Lebensstiländerung normalisiert werden. Müssen Blutdruckmedikamente eingenommen werden, ermöglicht der gesunde Lebensstil, mit weniger Tabletten oder einer niedrigeren Dosierung auszukommen. Dadurch verringern sich automatisch die Nebenwirkungen der Medikamente.</p>
<p>Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluthochdruck.de/bluthochdruck-was-hilft/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

