Erster innovativer Blutverdünner seit über 50 Jahren zur Vorbeugung von Schlaganfällen durch Vorhofflimmern in Europa zugelassen

4. August 2011 | Kategorie: Schlaganfall
             

Pradaxa® (Wirkstoff: Dabigatranetexilat) könnte das Leben von Millionen Europäern mit der häufigsten Herzrhythmusstörung grundlegend verändern

Die Europäische Kommission hat heute Pradaxa® 1 (Wirkstoff: Dabigatranetexilat 2), den neuartigen oralen Gerinnungshemmer (Blutverdünner) von Boehringer Ingelheim, für die Vorbeugung von Schlaganfällen bei Menschen mit Vorhofflimmern und Schlaganfallrisiko zugelassen. Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Millionen Patienten mit Vorhofflimmern in ganz Europa könnten jetzt von diesem neuen Medikament profitieren, dessen Zulassung zur Schlaganfallvorbeugung als der größte Fortschritt in der gerinnungshemmenden Therapie seit über 50 Jahren gilt. Die Europäische Kommission hat Dabigatranetexilat in der EU zur Vorbeugung von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren* zugelassen.

Etwa jeder vierte Mensch ab 40 Jahren ist im Laufe seines Lebens von Vorhofflimmern betroffen. In Europa leiden 4,5 Millionen Menschen unter der Erkrankung. 3,4 Menschen mit Vorhofflimmern haben ein bis zu fünffach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Jährlich erleiden drei Millionen Menschen weltweit einen durch Vorhofflimmern bedingten Schlaganfall. 3-8 Jeder zweite Patient, der einen Schlaganfall durch Vorhofflimmern erleidet, verstirbt innerhalb eines Jahres. 8

 

Trudie Lobban, Gründerin und Vorsitzende der internationalen gemeinnützigen Organisation Atrial Fibrillation Association, erklärte: „Vorhofflimmern ist ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfälle: Da das Herz bei Vorhofflimmern nicht mehr effektiv pumpt, verbleibt ein Teil des Blutes länger in den Vorhöfen. Dadurch können sich Blutgerinnsel bilden. Wenn diese sich lösen, mit dem Blutstrom ins Gehirn wandern und dort Gefäße blockieren, können sie einen Schlaganfall verursachen. Durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle können verheerend sein, da die Blutgerinnsel häufig sehr groß sind und große Gefäße des Gehirns blockieren. Dadurch kommt es zu stärkeren und häufiger zu bleibenden Behinderungen, wie ein ausgeprägter Verlust der Muskelfunktion oder Verlust der Sprache, als bei Schlaganfällen anderer Ursache.“

Seit über 50 Jahren besteht die Standardbehandlung, mit der Patienten mit Vorhofflimmern vor Schlaganfällen geschützt werden sollen, aus Vitamin K-Antagonisten (VKA), wie beispielsweise Warfarin oder dem in Deutschland vorrangig eingesetzten Phenprocoumon (z.B. Marcumar®, Falithrom®). Diese sind zwar wirksam, weisen jedoch eine Reihe von Einschränkungen auf: So muss die Blutgerinnung regelmäßig kontrolliert und eine Reihe von Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und gängigen Medikamenten berücksichtigt werden. 10 Das führt dazu, dass nur etwa die Hälfte der geeigneten Patienten tatsächlich einen VKA erhält 11 und bei weniger als der Hälfte dieser Patienten das gewünschte Maß der Blutgerinnung erzielt werden kann. 12

Dabigatranetexilat ist bereits seit 2008 in der Europäischen Union für die Primärprophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse (Thrombosen und Lungenembolien) bei Erwachsenen nach elektivem chirurgischem Hüft- oder Kniegelenksersatz zugelassen. Die Erweiterung der Zulassung in Europa um das Anwendungsgebiet der Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern kommentierte Prof. Gregory Lip, Professor für kardiovaskuläre Medizin am Centre for Cardiovascular Sciences der Universität Birmingham: „Dabigatranetexilat ist ein bedeutsamer medizinischer Fortschritt und seine Zulassung in Europa birgt enorme Chancen für große Verbesserungen bei der Vorbeugung von Schlaganfällen durch Vorhofflimmern. Endlich steht den Ärzten und ihren Patienten in Europa eine Behandlungsoption zur Gerinnungshemmung zur Verfügung, die wirksam und anwendungsfreundlich ist und ein gutes Sicherheitsprofil bewiesen hat.“

Die Zulassung von Dabigatranetexilat zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern beruht auf den Ergebnissen der RE-LY®-Studie, die mit über 18.000 Patienten eine der bisher größten Studien zum Vorhofflimmern ist.

Die Ergebnisse für die Dosierung von 150 mg zweimal täglich zeigten, dass Dabigatranetexilat 35 Prozent mehr Schlaganfälle und systemische Embolien als Warfarin verhinderte. Außerdem senkte Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich signifikant das Risiko für Blutungen im Gehirn (intrakranielle Blutungen), eine gefürchtete Nebenwirkung von Warfarin. 13-15 Dabigatranetexilat in der Dosierung von 110 mg zweimal täglich verminderte das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien ebenso wirksam wie Warfarin, verursachte aber gleichzeitig deutlich weniger schwere Blutungen als Warfarin. Die RE-LY®-Studie wurde im PROBE-Design (prospektive, randomisierte, offene Studie mit verblindeter Endpunktauswertung) durchgeführt und verglich zwei fixe Dosierungen des oralen direkten Thrombininhibitors Dabigatranetexilat (110 mg und 150 mg je zweimal täglich), die verblindet gegeben wurden, mit nicht-verblindetem Warfarin. 13-15

Bei einer Behandlung mit Dabigatranetexilat sind weder die häufigen Routine-Blutgerinnungskontrollen noch Dosisanpassungen erforderlich, die die Behandlung mit VKA so aufwändig machen. Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Dabigatranetexilat, das außerdem ein geringes Potential für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufweist. 1,16-21

Außerhalb der EU wurde Dabigatranetexilat bereits zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern in den USA, Kanada, Japan, Australien und mehreren anderen Ländern auf vier Kontinenten zugelassen. 1,22-25

„Die Zulassung von Dabigatranetexilat in Europa für die Vorbeugung von Schlaganfällen und systemischen Embolien ist ein weiterer wichtiger Schritt, um diese bahnbrechende neue Behandlung für alle Patienten mit Vorhofflimmern und einem Risiko für einen Schlaganfall auf der ganzen Welt verfügbar zu machen. Sie wird dazu beitragen, das unermessliche Leid durch Schlaganfälle, die auf Vorhofflimmern zurückzuführen sind, zu vermindern“, sagte Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

„Die Zulassung von Dabigatranetexilat in Europa für die Vorbeugung von Schlaganfällen und systemischen Embolien ist ein weiterer wichtiger Schritt, um diese bahnbrechende neue Behandlung für alle Patienten mit Vorhofflimmern und einem Risiko für einen Schlaganfall auf der ganzen Welt verfügbar zu machen. Sie wird dazu beitragen, das unermessliche Leid durch Schlaganfälle, die auf Vorhofflimmern zurückzuführen sind, zu vermindern“, sagte Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

„Die Zulassung ist das Ergebnis einer fast 20-jährigen Forschung und Entwicklung durch unsere Wissenschaftler. Wir werden jetzt sicherstellen, dass diese bahnbrechende neue Behandlung allen Patienten mit Vorhofflimmern in ganz Europa und ihren Ärzten schnellstmöglich zur Verfügung steht.“

Vorhofflimmern und Schlaganfall

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung: 26 Etwa 70 Millionen Menschen weltweit, etwa jeder vierte Mensch ab 40 Jahren und circa zehn Prozent der über Achtzigjährigen sind davon betroffen. 3,4 Die Häufigkeit (Prävalenz) des Vorhofflimmerns soll sich bis zum Jahr 2050 verdoppelt haben. Damit wird eine wirksame Behandlung dieser Erkrankung zu einer Priorität für das Gesundheitswesen. 27 Menschen mit Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und dadurch ein bis zu fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko. 3,4 Jährlich erleiden bis zu 3 Millionen Menschen weltweit einen durch Vorhofflimmern bedingten Schlaganfall. 5-8 Durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle sind tendenziell schwerwiegender als andere Schlaganfälle und gehen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Tod (20 Prozent) und bleibende Behinderungen (60 Prozent) einher. 28 Viele durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle könnten mit einer geeigneten gerinnungshemmenden Behandlung verhindert werden. 10,29

Die RE-LY®-Studie

An der weltweiten, randomisierten Phase-III-Studie RE-LY® (Randomized Evaluation of Long term anticoagulant therapY) nahmen 18.113 Patienten in mehr als 900 Prüfzentren in 44 Ländern teil. Die Studie im PROBE-Design (prospektive, randomisierte, offene Studie mit verblindeter Endpunktauswertung) untersuchte, ob Dabigatranetexilat (in zwei verblindeten Dosierungen) Patienten mit Vorhofflimmern ebenso wirksam vor Schlaganfällen schützt wie gut kontrolliertes Warfarin (INR-Bereich 2,0-3,0/mediane TTR 67 Prozent), das offen verabreicht wurde. 13-15 Die Patienten wurden im Durchschnitt zwei Jahre lang, mindestens jedoch ein Jahr lang beobachtet. 13,14

Der primäre Endpunkt der Studie war die Anzahl der auftretenden Schlaganfälle (einschließlich hämorrhagischer Schlaganfälle) und systemischen Embolien.

Folgende Ergebnisse wurden bei Patienten mit Vorhofflimmern und Schlaganfallrisiko beobachtet: 13,14

  • Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich verhinderte drei von vier durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle und damit 35 Prozent mehr Schlaganfälle als der aktuelle Behandlungsstandard Warfarin. 10,13,14
  • Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich verhinderte vergleichbar viele Schlaganfälle wie Warfarin.
  • Das Risiko für Blutungen im Gehirn (intrakranielle Blutungen), eine häufige und lebensbedrohliche Nebenwirkung von Warfarin, wurde durch Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich im Vergleich zu Warfarin um 59 Prozent vermindert.
  • Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich verminderte das Sterberisiko durch gefäßbedingte (vaskuläre) Ursachen wie Schlaganfälle.

Dabigatranetexilat

Dabigatranetexilat steht an der Spitze einer neuen Generation oraler Gerinnungshemmer („Blutverdünner“ zum Einnehmen). Diese verhindern, dass sich Blutgerinnsel im Körper bilden, die zu äußerst folgeschweren Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern führen können.

Im Gegensatz zu Vitamin K-Antagonisten wie Warfarin und dem in Deutschland vorrangig eingesetzten Phenprocoumon (z.B. Marcumar®, Falithrom®) führt Dabigatranetexilat zu einer wirksamen, vorhersagbaren und zuverlässigen Gerinnungshemmung. Der Wirkstoff weist nur ein geringes Potenzial für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auf und zeigt keine Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln. Dabigatranetexilat erfordert weder eine regelmäßige Gerinnungskontrolle noch eine Dosisanpassung. 1,16-21

Dabigatranetexilat wurde bereits zur Verminderung des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern in den USA, Kanada, Japan, Australien und mehreren anderen Ländern auf vier Kontinenten zugelassen. 22-25 Es ist möglich, dass sich diese Zulassungen in Einzelheiten von dem empfohlenen Anwendungsgebiet, das die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt, unterscheiden. Dabigatranetexilat ist außerdem in über 80 Ländern unter dem Markennamen Pradaxa® (in Kanada: Pradax®, in Japan: Prazaxa®) zur Vorbeugung von Blutgerinnseln (Primärprophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse) bei Erwachsenen zugelassen, die sich einer geplanten Hüft- oder Kniegelenksersatz-Operation unterziehen.

Boehringer Ingelheim

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmakonzernen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 42.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Produkte mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2010 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Gesamterlöse von rund 12,6 Mrd. Euro. Fast 24 Prozent der Umsätze aus dem größten Segment verschreibungspflichtige Arzneimittel investierte das Unternehmen in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente.

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.de

Bitte beachten Sie:
Diese Presseinformation wurde von der Unternehmenszentrale von Boehringer Ingelheim in Deutschland herausgegeben. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass in den einzelnen Ländern Unterschiede hinsichtlich spezifischer medizinischer Informationen, einschließlich zugelassener Anwendungen, bestehen könnten. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, wenn Sie sich auf diese Presseinformation beziehen. Diese Presseinformation ist nicht für die Verteilung in den USA oder Kanada bestimmt.

* Vorausgegangener Schlaganfall, transitorische ischämische Attacke (TIA) oder systemische Embolie; linksventrikuläre Ejektionsfraktion < 40 %; symptomatische Herzinsuffizienz gemäß New York Heart Association (NYHA) > Klasse 2; Alter >75 Jahre; Alter ?>65 Jahre in Zusammenhang mit einer der folgenden Erkrankungen: Diabetes mellitus, koronare Herzkrankheit oder arterielle Hypertonie.

Referenzen

1. Pradaxa®, Summary of Product Characteristics, 2011. Europe.

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4. Fuster V, Rydn LE, Cannom DS, et al. ACC/AHA/ESC 2006 Guidelines for the Management of Patients with Atrial Fibrillation – executive summary. Circulation 2006; 114:700-52.

5. Kannel WB, et al. Final Draft Status of the Epidemiology of Atrial Fibrillation. Med Clin North Am. 2008; 92(1): 17–40.

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7. Wolf PA, Abbott RD, Kannel WB. Atrial fibrillation as an independent risk factor for stroke: the Framingham Study. Stroke 1991: 22(8);983-8.

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20. Stangier J, et al. Coadministration of dabigatran etexilate and atorvastatin: assessment of potential impact on pharmacokinetics and pharmacodynamics. Am J Cardiovasc Drugs 2009;9:59-68.

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23. Health Canada – PRADAXTM Product Monograph. Oct 26th, 2010.

24. Prazaxa® product information, January 2011. Japan.

25. Pradaxa® product information, April 2011. Australia.

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Quelle: Boehringer Ingelheim GmbH

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